SEO

Noindex

Auch bekannt als: robots noindex, meta robots noindex, Index-Ausschluss

Noindex ist eine Direktive, mit der Webseiten-Betreiber Suchmaschinen anweisen, eine bestimmte URL nicht in den Index aufzunehmen. Sie wird entweder als HTML-Meta-Tag (<meta name="robots" content="noindex">) im <head> oder als HTTP-Header (X-Robots-Tag: noindex) gesetzt. Im Gegensatz zum robots.txt-Disallow erlaubt sie das Crawling der Seite — Google sieht den Inhalt, hält ihn aber außen vor.

Wann Noindex die richtige Wahl ist

Noindex vs. robots.txt-Disallow

Häufige Verwechslung: robots.txt-Disallow verbietet das Crawling — Google sieht die Seite nicht, weiß aber, dass es sie gibt (z.B. durch interne Links). Folge: URL kann ohne Snippet-Text indexiert bleiben. Noindex dagegen erlaubt das Crawling — Google liest die Seite, indexiert sie aber nicht. Wer eine Seite aus den Suchergebnissen entfernen will, braucht Noindex, nicht Disallow. Wer zusätzlich Crawl-Budget sparen will, kombiniert beides — aber immer in dieser Reihenfolge: Erst Noindex setzen, warten bis aus dem Index, dann erst Disallow nachschieben.

Häufige Noindex-Fehler

Praxisbeispiel

Beispiel: Ein WooCommerce-Shop hat über 8.000 indexierte Tag- und Filter-URLs, die alle dünnen Content ohne Backlinks und ohne Klicks im GSC zeigen. Setzen von Noindex auf alle Tag-Übersichten und Parameter-Filter-Seiten reduziert die indexierten URLs nach 8 Wochen von 11.300 auf 2.800 — die Crawl-Frequenz der echten Produktseiten verdoppelt sich, neue Produkte erscheinen im Schnitt 4 Tage schneller im Index.

Haeufige Fragen

Was macht das noindex-Tag?
Das noindex-Tag (<meta name="robots" content="noindex">) sagt Suchmaschinen, eine Seite nicht in den Index aufzunehmen. Anders als robots.txt-Disallow (blockiert das Crawlen) wird die Seite noch gecrawlt, aber nicht in Suchergebnissen angezeigt.
Wann sollte man noindex verwenden?
Für Seiten ohne Search-Wert: interne Suchergebnisse, Filter-URLs, Dünn-Content-Kategorien, Danke-Seiten, User-Profile ohne Öffentlichkeitswert, alte Kampagnen-Landingpages. Diese Seiten sollen bedienbar bleiben, aber nicht ranken.
Was ist der Unterschied zu robots.txt-Disallow?
noindex verhindert Indexierung, Disallow verhindert Crawling. Wichtige Konsequenz: eine per Disallow blockierte Seite kann trotzdem im Index landen (mit Snippet „keine Beschreibung"), wenn andere Seiten auf sie verlinken. noindex ist zuverlässiger für „bitte nicht im Index".
Kombination von noindex und Disallow?
Widerspricht sich. Wenn eine URL per Disallow blockiert ist, kann Google das noindex-Meta-Tag im HTML gar nicht lesen. Praxis-Regel: entweder noindex (ohne Disallow) oder Disallow (ohne Indexierung erwarten). Für sichere Ausblendung: noindex + folgende Deindexierung + danach ggf. Disallow.

Wird in Rankmio genutzt fuer

Noindex- und Robots-Audit im technischen SEO-Check

Zur Funktion →

Letzte Aktualisierung: 2026-06-17  ·  Alle Glossar-Eintraege ansehen

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