SEO

WebP & AVIF

Auch bekannt als: WebP, AVIF, moderne Bildformate, Next-Gen-Bildformate

WebP (von Google, 2010) und AVIF (von AOMedia, 2019) sind moderne Bildformate, die 25–50 % kleinere Dateien als klassische JPEGs/PNGs bei vergleichbarer visueller Qualität liefern. Beide unterstützen verlustbehaftete und verlustfreie Kompression, Transparenz und Animation. WebP ist seit Jahren universell unterstützt (alle modernen Browser inklusive Safari ab 14, iOS ab 14), AVIF erreicht ab 2024 voll-universelle Unterstützung. Für Page Speed und Core Web Vitals sind sie Pflicht — wer noch JPEG/PNG für komprimierbare Bilder ausliefert, verschenkt 30–50 % Dateigröße.

WebP vs. AVIF — Wahl

  • WebP — solider Standard. 25–34 % kleiner als JPEG bei gleicher Qualität, universelle Browser-Unterstützung, schnelle Encoding-Zeiten. Empfehlung für die meisten Webseiten.
  • AVIF — beste Kompression. 30–50 % kleiner als JPEG, manchmal bessere visuelle Qualität bei kleiner Dateigröße. Encoding ist deutlich langsamer als WebP, was Auto-Generierungs-Pipelines langsam macht.
  • Picture-Element-Fallback — beste Praxis: <picture> mit AVIF-Source, WebP-Source, JPEG-Fallback. Browser wählt das modernste unterstützte Format.

WebP/AVIF im CMS-Workflow

  • WordPress — seit 6.1 native Unterstützung für WebP, AVIF ab 6.5.
  • Shopify — automatische WebP-Konvertierung über die CDN-Pipeline.
  • Eigene CMS — Auto-Konvertierung beim Upload mit ImageMagick, cwebp, libavif.
  • CDN-basierte Konvertierung — Cloudflare Polish, Fastly Image Optimizer, bunny.net auto-WebP. Oft einfacher als CMS-Konvertierung.

Wann WebP/AVIF NICHT nutzen

  • SVG-Inhalte — Vektorgrafiken bleiben SVG, nicht zu Bitmap konvertieren.
  • Logos und Icons — wenn klein und einfach, oft als SVG besser.
  • Print-Anwendungen — für die Webseite gut, für PDF-Downloads weiter PNG/JPEG bevorzugen.
  • Sehr alte Browser-Kompatibilität — wenn die Zielgruppe IE11 oder Android 4.x ist, sind WebP/AVIF problematisch (aber dann sollte man eh andere Probleme haben).

Praxisbeispiel

Beispiel: Ein Online-Shop mit 12.000 Produkten hatte alle Produktbilder als JPEG (durchschnittlich 280 KB pro Bild). Konvertierung zu WebP über Cloudflare Polish: durchschnittlich 142 KB pro Bild (49 % Ersparnis). Effekt: Initialer LCP von 3,8 s auf 2,1 s (Good-Schwelle erreicht). Conversion-Rate stieg in den folgenden 8 Wochen messbar um 6,4 %. Klassischer Page-Speed-Quick-Win mit direktem Business-Effekt — die Bildqualität war für menschliche Augen unverändert.

Häufige Fragen

Was sind WebP und AVIF?
WebP und AVIF sind moderne Bildformate mit besserer Kompression als JPEG und PNG. WebP: Google-Format, seit 2010, 25–35 % kleiner als JPEG. AVIF: neueres Format, seit 2019, 40–50 % kleiner als JPEG bei gleicher Qualität.
Sollte man WebP oder AVIF nutzen?
Idealerweise AVIF mit WebP-Fallback. AVIF-Support liegt 2026 bei über 90 % aller Browser, WebP fast 100 %. Per <picture>-Element kann man AVIF primär anbieten, WebP als Fallback, JPEG als letzte Rückfall-Ebene.
Wie konvertiert man Bilder zu WebP/AVIF?
Automatisch über Build-Tools: Sharp (Node.js), ImageMagick, Squoosh (Web-App). CMS-Plugins für WordPress: Imagify, ShortPixel. Rankmio SEO-Audit erkennt JPEG/PNG-Bilder und schlägt Konvertierung mit Impact-Schätzung vor.
Bringen WebP/AVIF SEO-Vorteile?
Ja, über PageSpeed. Kleinere Bilder = schnellerer LCP = besseres Core-Web-Vitals-Ranking. Direkt keine Format-Präferenz von Google, indirekt starker Ranking-Hebel bei bildlastigen Sites.

Wird in Rankmio genutzt für

Bild-Format-Audit im SEO-Check

Zur Funktion →

Letzte Aktualisierung: 2026-06-17  ·  Alle Glossar-Einträge ansehen

Kostenloser SEO- & GEO-Check

SEO-Score, KI-Sichtbarkeit und Zitierbarkeit deiner Website in 30 Sekunden — ohne Registrierung.

Jetzt kostenlos prüfen

Bereit, deine Website zu optimieren?

Kostenlos registrieren, 10 Credits erhalten und direkt loslegen.

Jetzt registrieren